
Mein Kind (2) schreit und lässt sich nicht beruhigen
Es gibt Momente, in denen kein Trost der Welt anzukommen scheint. Was dein schreiendes Kind dann wirklich braucht, ist oft das Gegenteil von dem, was wir instinktiv tun.
Erwachsenen-, Eltern- und Familiencoaching
Drei Bissen sind gegessen, dann wird der Löffel weggelegt, und du spürst, wie sich in dir sofort etwas anspannt. Was folgt, kennst du vermutlich auswendig: erst Bitten, dann Erklären, irgendwann Verhandeln, bis am Ende kaum noch jemand am Tisch wirklich isst. Familiencoaching in Harburg setzt genau an diesem wiederkehrenden Muster an, nicht am Teller, sondern an dem, was sich dahinter abspielt.
Der Esstisch ist einer der wenigen Momente am Tag, an dem die ganze Familie wirklich beieinandersitzt.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum sich dort so viel entlädt, was tagsüber keinen Platz hatte: Müdigkeit, Erwartungen, das Bedürfnis, dass wenigstens diese eine Sache heute gut läuft.
Wenn dann der Löffel weggelegt wird, reagiert selten nur der Teller etwas. Reagiert wird meistens auf etwas, das mit Hunger wenig zu tun hat, auch wenn es sich in dem Moment genau so anfühlt. Im Familiencoaching zeigt sich dieses Muster erstaunlich häufig, unabhängig vom Alter des Kindes.
Was viele Eltern besonders erschöpft, ist nicht der einzelne Streit, sondern seine Wiederholung. Derselbe Kampf, fast wortgleich, Abend für Abend, als würde nichts aus dem Vortag mitgenommen.
Typisch sind dabei fast immer dieselben Anzeichen:
Merke
Genau diese Wiederholung ist ein wichtiger Hinweis. Sie zeigt, dass es nicht um ein einmaliges Missverständnis geht, sondern um ein eingespieltes Muster zwischen dir und deinem Kind, das sich mit einem einzelnen guten Abend nicht auflösen lässt.
Ein Konflikt, der sich fast identisch wiederholt, ist selten Zufall. Meistens hat er eine feste Rolle im Familienalltag übernommen, auch wenn niemand sie bewusst dort hingesetzt hat.
Für viele Eltern fühlt sich ein leerer Teller wie ein kleiner Beweis an, dass alles richtig gemacht wird
Bleibt der Teller voll, kippt dieses Gefühl schnell in Sorge, manchmal sogar in das leise Gefühl, als Elternteil zu versagen.
Genau hier liegt oft der eigentliche Knoten: Es geht nicht mehr ums Essen, sondern um das eigene Bedürfnis nach Sicherheit, dass es dem Kind gut geht. Das Kind wiederum spürt diese Anspannung, lange bevor ein Wort dazu gesagt wird.
Merke
Ein Kind reagiert selten auf das Essen selbst, sondern auf die Anspannung, die rund um das Essen entsteht. Diese beiden Dinge lassen sich im Alltag kaum trennen.
Vielleicht hast du längst einen Ratschlag ausprobiert, von einem Buch, einer Freundin, einem Podcast, und trotzdem hat sich bei euch wenig verändert
Das liegt selten daran, dass der Tipp falsch war. Es liegt eher daran, dass derselbe Tipp bei jeder Familie auf eine andere Geschichte trifft. Ein Tipp, der bei anderen Familien wirkt, aber bei euch nicht, bedeutet selten falsche Umsetzung. Meistens bedeutet es nur, dass eure Ausgangslage eine andere ist.
Der Esstisch verrät oft mehr über eine Familie als jede andere Situation im Alltag, gerade weil er täglich stattfindet und sich kaum vermeiden lässt. Familiencoaching in Harburg setzt an dem Muster dahinter an, nicht an einer einzelnen Mahlzeit.
Was wäre wenn ...
Stell dir vor, wie sich euer Abendessen anfühlt, wenn der Löffel einfach mal liegen bleiben darf, ohne dass daraus ein Kampf wird. Im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo ihr gerade steht. Für Familien in Harburg und Norddeutschland.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell von Judith Braun geprüft und überarbeitet.
Judith Braun ist Familiencoachin, ausgebildete Erzieherin und Pädagogin aus Hamburg. Seit über 15 Jahren begleitet sie Eltern und Familien. In Kindertagespflegestätten, im 1:1 Familiencoaching und in der systemischen Familienberatung.

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