
Mein Kind (2) schreit und lässt sich nicht beruhigen
Es gibt Momente, in denen kein Trost der Welt anzukommen scheint. Was dein schreiendes Kind dann wirklich braucht, ist oft das Gegenteil von dem, was wir instinktiv tun.
Erwachsenen-, Eltern- und Familiencoaching
In diesem Beitrag lernst du, was in deinem zweijährigen Kind während eines Schreianfalls passiert und warum kein Trost anzukommen scheint. Du erfährst, was ihm im Sturm wirklich hilft, wie du dich dabei selbst ruhig hältst und wann Erziehungsberatung in Hamburg euch entlastet. Am Ende gehst du sicherer in solche Situationen, weil du weißt, was dein Kind gerade von dir braucht.
Der Sturm, der einfach nicht aufhört.
Es gibt diese Momente, in denen du alles versuchst und trotzdem nichts ankommt. Du nimmst dein Kind auf den Arm, du redest ruhig, du bietest an, was sonst immer hilft, und dein Kind schreit weiter, als wäre die Welt untergegangen. Je mehr du versuchst, desto lauter wird es manchmal sogar.
Danach bleibt oft nicht nur ein erschöpftes Kind zurück, sondern auch eine erschöpfte Mama, die an sich zweifelt. Vielleicht fragst du dich, ob mit deinem Kind etwas nicht stimmt oder ob du etwas falsch machst. Über genau diese Momente sprechen viele Eltern in Hamburg mit mir, und fast immer kann ich sie beruhigen. Solche Anfälle gehören zu diesem Alter dazu und sagen nichts über deine Qualitäten als Mutter aus.
Während eines heftigen Schreianfalls ist der Teil im Gehirn, der für Sprache und Vernunft zuständig ist, praktisch nicht erreichbar.
Dein Kind steckt komplett in seinem Gefühl fest und hat noch keine Möglichkeit, sich selbst zu beruhigen. Es erlebt gerade einen echten inneren Ausnahmezustand. Deshalb prallt fast alles ab, was du sagst oder erklärst. Dein Kind braucht in diesem Moment keine Lösung. Was ihm hilft, ist deine ruhige Gegenwart, an der es sich Stück für Stück wieder festhalten kann. Ausgelöst wird so ein Sturm meistens von ganz alltäglichen Dingen:
Merke:
Erst wenn der Sturm nachlässt, wird dein Kind wieder aufnahmefähig. Solange geschrien wird, hilft deine ruhige Nähe mehr als jedes Wort.
Auch wenn du den Anfall nicht abkürzen kannst, kannst du deinem Kind sicher hindurchhelfen.
Deine Aufgabe ist es dabei nicht, das Gefühl sofort wegzumachen, sondern deinem Kind Halt zu geben, bis es von allein wieder ruhiger wird. Das entlastet euch beide am meisten:
Mit der Zeit lernt dein Kind an deinem Vorbild, wie man mit großen Gefühlen umgeht. Jeder Sturm, den ihr gemeinsam übersteht, ist also auch eine kleine Lektion in Selbstregulation.
Deine Ruhe kannst du üben, und genau sie hilft deinem Kind am meisten.
Merke:
Du musst dabei nicht perfekt sein. Es reicht, wenn du in den meisten Momenten einen Tick ruhiger bleibst als der Sturm deines Kindes.
Ein Kind, das schreit und sich nicht beruhigen lässt, ist kein Zeichen dafür, dass du versagst.
Es ist ein kleiner Mensch, der Halt braucht, und du bist genau der Halt, den es sucht. Mit deiner ruhigen Nähe und ein wenig Übung werden diese Stürme mit der Zeit kürzer und seltener. Erziehungsberatung in Hamburg hilft dir, diesen Halt auch dann zu geben, wenn es besonders laut wird.
Was wäre wenn ...
Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du auch in den lautesten Momenten weißt, was dein Kind braucht, und selbst ruhig bleiben kannst. Im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo ihr gerade steht.
Judith Braun ist Familiencoachin, ausgebildete Erzieherin und Pädagogin aus Hamburg. Seit über 15 Jahren begleitet sie Eltern und Familien. In Kindertagespflegestätten, im 1:1 Familiencoaching und in der systemischen Familienberatung.

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